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ÖTTE * EINE BIOGRAFIE by STEFAN REINELT


ÖTTE * BIOGRAFIE by STEFAN REINELT * STAND 12/2022
Ötte Biographie 2022 - Langversion.pdf
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"it´s a long way to the top if you wanna rock´n´roll"
"it´s a long way to the top if you wanna rock´n´roll"

Auftrag: Biografie „Ötte“ – Langversion 2022

Autor: Stefan Reinelt

Telefon: (0 21 31) 532 18 65  |  (01 77) 643 09 79

 

 

Biografie ÖTTE

 

 

ÖTTE macht seit 40 Jahren Musik – wenn wir das Jahr, in dem er seinen ersten Bass kaufte, für den Start seiner Musikerlaufbahn zugrunde legen. Das war nämlich 1982.

 

Das Instrument lernt er bei Auftritten in Schulaulas und Jugendzentren mit der Band „Phiric Victory“. In der Gruppe „G-man“ wechselte er dann erstmals ans Mikro und nimmt das erste Demo Band auf. Die Kassette ist leider verschollen. Es folgt die Formation „December“, die sich nach einem Schicksalsschlag Anfang der 1990er-Jahre auflöst: Schlagzeuger und ÖTTEs bester Freund Christoph Kamholz stirbt an einem anaphylaktischen Schock nach einer Tätowierung. Mit der Nachfolgeband „Jagiello“ wird die erste CD produziert. Statt Deutschrock wird nun englisch gesungen. Noch ist alles reines Freizeitvergnügen.

 

Die Musik ist auch nie sein Beruf. Eher eine Berufung. Aber das klingt ziemlich abgedroschen. Sie ist seine Leidenschaft. Er brennt für sie. Und selbst wenn er sich in den vergangenen Jahren vermehrt nachdenklich zeigt, wenn er seine Texte schreibt, dabei die Welt und das Geschehen um ihn herum betrachtet und an einer Message für seine Zuhörer feilt, auf der Bühne liebt er es genauso, aus sich herauszugehen und mit seinem Publikum eine Party zu feiern. ÖTTE, die Rampensau? Ja, klar. Dieser Mann ließ sich schließlich während eines Auftritts von Sanitätern tackern lassen, weil er sich mit dem Mikro selbst eine blutende Platzwunde zugeführt hatte, um dann vor grölenden Fußballfans weiter zu rocken.

 

ÖTTE ist vor 60.000 Menschen aufgetreten. Er hat den schnellen Hype erlebt, hat den Rausch des Adrenalinkicks ausgekostet. Doch ÖTTE hat nie vergessen, wo er herkommt. ÖTTE zelebriert in seiner ganz eigenen, die Menschen einfangenden Art auch das Wohnzimmerkonzert bei Freunden. Das erdet ihn. Und dann machen ihn auch nachdenkliche Lebensphasen nur noch stärker.

 

Quarantäne: ÖTTE hält Kontakt und produziert fleißig weiter

 

Viel Kraft, insbesondere seelische, hat jeder Musiker zuletzt gebraucht. Die Corona-Pandemie hat ab 2020 die Welt verändert. Musik zu machen, ist in den ersten Monaten nicht einmal mit den Kumpels privat im Keller möglich. Es heißt: Abstand halten – mehr als eine Gitarrenlänge. Doch ÖTTE nutzt diesen wortwörtlichen Freiraum. Zunächst entschließt er sich, kurzerhand eine Best-of-Compilation mit dem Titel „Quarantäne“ herauszubringen. Die BLECHBOX enthält fünf CDs mit 90 Songs aus allen Dekaden seines künstlerischen Schaffens. Dazu ein T-Shirt, weitere Gimmicks und ein 52-seitiges Text Heft. Nach nur wenigen Tagen ist, die auf 100 Stück limitierte Box ausverkauft!

 

Dann startet der fleißige Musiker die Arbeit an seiner nächsten Platte. Am 1. Oktober 2021 erscheint sie mit dem Titel „Mayday“. Das Album erscheint als 12“ colored Vinyl Edition inklusive CD und Downloadcard und auf den gängigen Streaming-Portalen. Als radiotaugliche Singles sind die Songs „Mayday“ und „Glauben“ vorgesehen. Während die A-Seite mit eingängigen Rocksongs aufwartet, steht auf der B-Seite ein epischer Song mit knapp 19 Minuten Spielzeit zu buche. Der als progressive Rock zu bezeichnende Track „Wann wird es geschehen“ startet mit zerbrechlichen Piano-Melodien und entwickelt sich immer mehr zu einem monumentalen Epos. Pink Floyd-ähnliche Flächenparts wechseln in melodisch mitreißende E-Gitarren-Sounds und werden von Keyboard lastigen Arrangements begleitet. Die Bass-and-Drum-Sektion hat zu jeder Sekunde den richtigen Groove und die eigenständige Stimme von ÖTTE gibt dem anspruchsvollen Text und Thema die nötige Färbung und einen roten Faden.

 

Am 23. April 2022 kann der Musiker mit seiner Band dann endlich sein Bühnen-Comeback geben. Im fast ausverkauften Rock’n’Pop-Museum in Gronau spielt er seinen neuen Songs erstmals live vor Publikum. Es folgen einige Open-Air-Festivals und ein Jahresfinale beim Rockliner-Veteranen-Treffen im rheinländischen Kaarst im Oktober 2022.

 

Mit der ÖTTEBAND ging die Party einst richtig los

 

ÖTTE hat sich mal wieder neu erfunden. Und das genau 25 Jahre, nachdem eine der intensivsten und impulsivsten Abschnitte seiner Musikerkarriere begann.

 

Das Jahr 1997: Die ÖTTEBAND gründet sich, eine erfolgreiche Bandgeschichte wird geschrieben. Die Gründungsmitglieder Markus „Scholle“ Scholz (Bass), Stefan „Tiger“ Schlycht (Gitarre), Peter „Piti“ Nieswandt (Drums) und Sänger ÖTTE starten als Gruppe sofort furios durch. Ein Reiseveranstalter bucht sie für eine vierwöchige Tournee durch Frankreich zur Fußball-Weltmeisterschaft 1998. Sie rocken in Fanbussen voller deutscher Schlachtenbummler und auf Fanfesten. Mit deutschen Coversongs, die im eigenen Stil verrockt werden, verdient sich die ÖTTEBAND schnell einen guten Ruf. In der Besetzung Peter „Piti“ Nieswandt (Drums), Ralf „Ralle“ Eiden (Bass), Markus „Exe“ Exner (Gitarre) und ÖTTE erlebt die Band ab 2001 ihre erfolgreichste Phase. Mit Musikgrößen wie Nena, Achim Reichel, BAP, Münchener Freiheit, Massendefekt, Knorkator und Extrabreit teilen sie sich die Bühnen als Support. Ihre Sets garnieren sie mit eigenen Songs aus ihrem Debütalbum „Die Rückkehr der geilen Engel“. Die Band hat ein eigenes Magazin, eine eigene Radioshow im Bürgerfunk, ein eigenes Plattenlabel. Sie wird für TV-Auftritte und Festivals engagiert. Auf dem „Heilig Geistfeld“ in Hamburg tritt sie vor knapp 30.000 Zuschauern auf, im Rahmen des DFP-Pokalfinals 2001 zusammen mit Nina Hagen sogar vor 60.000 Menschen.

 

Was für großartige Momente. ÖTTE wird es immer lieben, Menschen mit (seiner) Musik zu unterhalten. Aber die Musik im Ganzen soll nicht mehr nur Partygetöse für ihn sein. Die ÖTTEBAND produziert ihr erstes Album ausschließlich mit eigenen Kompositionen. „Saitenwechsel“ ist ein krachendes und wütendes Rockalbum. Beim Stadtfest „Kaarst Total“ im Jahr 2005 verabschiedet man sich vor 8000 Fans endgültig als Coverband und entscheidet sich, mit dem Album „Grünes Licht“ nur noch die eigenen Songs zu spielen.

 

Neuanfang, Enttäuschungen, Entschleunigung

 

Die Auftritte werden kleiner. Damit muss man nach zehn Jahren Rockstarleben am Limit umgehen können. Das gelingt in der Gruppe nicht. 2007 löst sich die ÖTTEBAND auf. Die Musiker halten Kontakt, und es wird 2013/14 noch einmal zu einem kurzen Comeback kommen – „Als wenn das alles wär“.

 

ÖTTE bleibt am kreativen Puls, entschleunigt aber. Er gründet 2007 das Bandprojekt C.H.O.T., produziert zwei CDs mit anspruchsvollen, eher ruhigeren und tragenden Rock- und Popsongs. Einige schöne Konzerte werden gespielt und eine Live-DVD veröffentlicht. Die Alben „Die Zeit sind wir auf“ und „Mit Blick nach Süden“ sind der absolute Kontrast zum einstigen Kultrocker ÖTTE. Doch es kribbelt im Musiker gewaltig. Lässig auf dem Barhocker sitzend à la Frank Sinatra, wie er zwischenzeitlich auch ein paar Auftritte gibt? Kann man mal machen. Aber es reift die Entscheidung, wieder mehr Rockmusik zu machen. ÖTTE setzt alles auf eine Karte – die ÖTTE-Karte. 

 

Mit „bonjour tristesse“ produziert ÖTTE im Jahr 2011 sein erstes richtiges Soloalbum. Er verabschiedet sich von alten, festen musikalischen Pfaden. Zusammen mit Gitarrist und Produzent Amadeus Sektas schafft er ein unverwechselbarer Sound aus „Oldschool Rock“ und modernem Pop. Zu den Songs kann gerockt, getanzt, gefeiert werden. ÖTTE träumt und trauert aber auch. Er lässt tief in seine Seele blicken, schüttet sein Herz aus. Er befasst sich mit dem Tod seines Vaters oder dem zwiespältigen Verhältnis, als Prophet im eigenen Land zu gelten. Mit der Platte „In Stillen Momenten“ setzt ÖTTE 2015 den Seelenstriptease fort. Wieder muss der Musiker den Tod eines geliebten Menschen verkraften. Aber auch die eigene Gesundheit sendet Warnsignale. In seinen Balladen lässt der er seine Zuhörer noch näher an sich heran. So wie der Künstler in der Euphorie immer das Herz auf der Zunge hat, so bleibt er auch in verletzlichen Momenten authentisch.

 

ÖTTE, nach mehr als 20 Jahren auf der Bühne nun der Melancholiker? So weit kommt es nun auch nicht. ÖTTE wird weiter feiern. Die Rampensau organisiert 2017 sein Jubiläumskonzert und ist seit der ersten Ausfahrt von Udo Lindenbergs Rockliner immer ganz vorne an der Reling mit dabei.

 

In die weite Welt hinaus – mit Plattenvertrag und Flugticket

 

Der Glaube an die Musik, an die Kraft der Songs und der Texte ist geblieben. Doch es fehlt immer noch die professionelle Unterstützung, um ÖTTEs leidenschaftliche und authentische Musik auf breiter Angriffsfläche zugänglich zu machen. Nach seinem Unplugged-Album „Retrospektive“ schließt ÖTTE 2018 seinen ersten Plattenvertrag ab.

 

Beim Label „Motormusic“ veröffentlicht er das Album „gare du noise“ mit elf neuen Liedern. Es feiert überregional diverse Achtungserfolge und Airplays. ÖTTE spielt 2019 diverse Gigs und plant für 2020 eine ausgiebige „Unplugged Tour“ durch die Wohnzimmer der Republik. Und dann …

 

Ausbruch der Corona-Pandemie.

 

Zum ersten Mal kann der Musiker ÖTTE nicht selbst bestimmen, wo es lang gehen soll. Mit wöchentliche Liveschaltungen über seine Internetkanäle überbrückt er für sich und seine Fans diese düstere Zeit.

 

Aber kehren wir zurück ins Hier und Jetzt.

 

Das Album „Mayday“ erscheint und ÖTTE hat sich einen Traum erfüllt: New York City! Im August 2022 fliegt ÖTTE in die Megametropole. Und wenn schon einmal da, will er sich auch für neue Musik inspirieren lassen. Die Eindrücke sind aber so vielfältig, das war ihm schon vor Abreise klar, dass er auch ein Reisetagebuch über seinen Trip zum „Big Apple“ schreibt, mit vielen selbstgeschossenen Fotos. Erste Eindrücke zeigt er schon vorher in seinem New-York-Kalender für das Jahr 2023, damit seine Fans die Tage zählen können, bis ÖTTE wieder was Neues über den Äther schickt. Am 29.4.2023 ist es dann so weit.

 

 

The Story will be continued …   


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